Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Tech-Concierge Service

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für alle Verträge über IT-Dienstleistungen, Beratung und technischen Support (nachfolgend "Leistungen"), die zwischen Christoph Schmidt, Tech-Concierge Service (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem Auftraggeber (nachfolgend "Kunde") geschlossen werden.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Vertragsschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung.

§ 3 Leistungsumfang

Der Auftragnehmer erbringt IT-Dienstleistungen, insbesondere:

  • Technische Beratung und Unterstützung

  • Installation und Konfiguration von Hard- und Software

  • Wartung und Support von IT-Systemen

  • Schulungen und Einweisungen

  • Problemdiagnose und -behebung

  • Datenrettung und -migration

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung oder dem individuellen Servicevertrag.

§ 4 Pflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich:

  • Alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen

  • Dem Auftragnehmer den erforderlichen Zugang zu den betreffenden Systemen zu gewähren

  • Vor Beginn der Arbeiten Datensicherungen anzufertigen

  • Den Auftragnehmer über besondere Risiken und Gegebenheiten zu informieren

  • Bei Remote-Services eine stabile Internetverbindung bereitzustellen

§ 5 Termine und Fristen

Termine und Fristen sind nur dann verbindlich, wenn sie vom Auftragnehmer schriftlich als verbindlich bestätigt wurden. Lieferungen und Leistungen können nur dann termingerecht erfolgen, wenn der Kunde alle erforderlichen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig erbringt.

§ 6 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Stundensatz bzw. Festpreis. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, beträgt der Stundensatz 149 Euro inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Fahrtkosten und Spesen werden gesondert berechnet. Anfahrtszeiten werden als Arbeitszeit berechnet.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet.

§ 7 Gewährleistung

Der Auftragnehmer gewährleistet die Erbringung der Leistungen nach dem aktuellen Stand der Technik. Bei Mängeln hat der Kunde zunächst Anspruch auf Nacherfüllung. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde nach seiner Wahl Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.

Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme der Leistung.

§ 8 Haftung

Die Haftung des Auftragnehmers ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Auftragnehmer nur für den typischen, vorhersehbaren Schaden.

Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien entstanden wäre.

Die Gesamthaftung ist auf die Höhe der Auftragssumme, maximal jedoch auf 1.000 Euro begrenzt.

§ 9 Datenschutz und Vertraulichkeit

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle im Rahmen der Leistungserbringung bekannt gewordenen Informationen und Daten vertraulich zu behandeln. Dies gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.

Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten werden die Bestimmungen der DSGVO eingehalten. Bei Bedarf wird eine separate Auftragsverarbeitungsvereinbarung geschlossen.

§ 10 Urheberrecht und Nutzungsrechte

An selbst entwickelten Lösungen, Skripten und Dokumentationen behält sich der Auftragnehmer die Urheberrechte vor. Dem Kunden wird ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck eingeräumt.

§ 11 Kündigung

Verträge über Einzelleistungen enden mit vollständiger Leistungserbringung. Dauerschuldverhältnisse können von beiden Parteien mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende gekündigt werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 12 Höhere Gewalt

Bei höherer Gewalt (insbesondere Naturkatastrophen, Krieg, Terroranschläge, Pandemien, behördliche Anordnungen) ruhen die Leistungspflichten für die Dauer der Behinderung.

§ 13 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

§ 14 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist das Amtsgericht Bad Kissingen.

Stand: 30.06.2025